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Trauma im Geburts-Horoskop

Welche Auswirkungen auf das menschliche Nervensystem und damit auf die Entwicklung hat z.B. ein Mond-Uranus Quadrat oder eine Mars-Pluto Konstellation in der frühen Kindheit? Welche Entscheidungen werden unbewusst getroffen und als Schutzmuster auch im Erwachsenenalter weiter beibehalten? Welche Lösungsmöglichkeiten bieten sich an? Ziel des Seminars ist unter anderem ein sensibler Umgang mit astrologischem Wissen im Beratungsgespräch um das Gefälle zwischen Berater und Klienten zu verringern und so die Klienten anzuregen in ihre Selbstwirksamkeit zu kommen und eigene Lösungen zu finden.

Die Basis meiner Betrachtungen in diesem Weiterbildungs-Seminar sind die 5 Körper/Entwicklungs-Typen, basierend auf den Arbeiten von Wilhelm Reich und Alexander Lowen, sowie auf aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaften NARM von Dr. Lawrence Heller. In den 1990ziger Jahren habe ich erste Erfahrungen mit biodynamischer Körperarbeit gemacht. Diese Erfahrungen waren sehr bereichernd und mündeten in eine langjährige Ausbildung. Für mich wurde klar, dass intensives Durcharbeiten meiner eigenen Muster und Strategien der beste Weg sind um auch die Astrologie umfassender zu verstehen und von der Oberfläche erlernter Zuordnungen in die Tiefe des Erlebens und der wahren Zusammenhänge einzutauchen.
Während der Ausbildung zur Heilung von Entwicklungstraumata NARM (2013-2016) konnte ich weitere Verknüpfungen erkennen zwischen astrologischen Konstellationen und den Phasen frühkindlicher Entwicklungen. Fasziniert von diesen Zusammenhängen, die wegweisend für einen neues und erweitertes Verständnis von therapeutischer Arbeit und psychologisch-astrologischer Beratung sein können, habe ich begonnen zu forschen. Einige erste Überlegungen und Ergebnisse möchte ich in diesem Tagesseminar vorstellen, bzw. die Themen vertiefen die ich in den beiden Vorträgen im Rahmen der astrologischen Gesellschaft Frankfurt angesprochen hatte.

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Unser Körper trägt alle Informationen über unsere Lebensgeschichte und speichert alle unsere Erfahrungen auf der Zellebene...auch wenn uns das nicht bewusst ist. Unsere wesentlichsten Prägungen erfahren wir in den ersten Lebensjahren. Einer Zeit in der wir zart, verletzlich, völlig abhängig und zugleich unendlich offen und neugierig auf das Leben sind. Da unser Gehirn, um sich zu orientieren, auf bereits gemachte Erfahrungen zurückgreift, verfestigen sich Entschlüsse die damals hilfreich waren zu Überlebens-Strategien, die wir auch als Erwachsene unbewusst weiter beibehalten.

Wenn ich von „Trauma“ spreche heißt das nicht, dass die Person nicht mehr im Sinne der Gesellschaft funktionieren kann oder ihr Leben nicht mehr bewältigen kann. Sondern, dass sie auf Grund von frühen Erlebnissen in ihrer natürlichen Entwicklung (Liebe, Fürsorge, Beachtung und angemessene Begleitung der unterschiedlichen körperlich-seelischen Wachstumsphasen) bestimmte „Schutzmuster“ entwickelt hat und ihre Potenziale dadurch weniger aufkeimen und gelebt werden können.

Je nach dem ob wir Unterstützung, Wertschätzung und liebevolle, sichere Bindungen erfahren haben oder unsere Grundbedürfnisse zu wenig erfüllt oder sogar missachtet wurden, haben wir unbewusst bestimmte Entschlüsse gefasst: „Wenn die Welt so ist dann...“

...freue ich mich auf neue Erfahrungen...
...fühle ich mich angenommen und geliebt...
...kann ich gute Beziehungen und Freundschaften leben...
...mag ich mich selbst und bin ich ok so wie ich bin...


oder

...mach ich dicht und ziehe mich zurück...
...muss ich meine Gefühle verbergen...
...traue ich niemandem wirklich...
...stimmt etwas nicht mit mir...
...muss ich perfekt sein...
...muss ich immer für andere da sein..., usw.

Entwicklungsstörungen sind im Geburts-Horoskop erkennbar. Sie können durch Transite aktiviert werden und so an die Oberfläche kommen (Symptome erzeugen). Um mit diesen herausfordernden Aspekten umzugehen entwickeln sich bereits in den ersten Lebensjahren bestimmte Überlebens-Strategien. Diese Schutzmuster/Strategien werden beibehalten, weil sie zum gegebenen Zeitpunkt das Überleben gesichert haben. „Überleben“ ist dabei kein überzogener Begriff, sondern beschreibt welche Entscheidungen damals unbewusst getroffen wurden um sich, in einer dysfunktionalen Umgebung, entwickeln zu können. Die Auswirkungen solcher Erfahrungen schlagen sich auf körperlicher und seelischer Ebene und auch in den Identifikationen (was denke ich von mir und der Welt) nieder. Für ein tieferes Verständnis von Klienten in der astrologischen Beratung ist es hilfreich diese früh entstandenen Schutzmuster zu kennen und sie zu würdigen. Sie sind auch als Ressourcen zu sehen! Im Umgang mit schwierigen Radix-Konstellationen in der Beratungspraxis ist zusätzliches psychologisches und therapeutisches Wissen hilfreich.

Wann:¶
24. Februar 2018 von 09:30 h – 18:00 h

Wo:¶
Heilpraxis Wacker-Fabrik, Ober-Ramstädter-Straße 96 a, 64367 Mühltal

Kostenbeitrag:¶
150 Euro

Anmeldung bei:¶
Astrid Wichmann
Tel. 0 6151-14 86 62
astrowi@t-online.de¶