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"Wer nicht hören will..."

Deutschland vor dem SATURN-RETURN

Was ist ein Saturn-Return?

Saturn ist absolut zuverlässig, ca. alle 7 Jahre bittet er zu einer Art Realitätscheck. Nach ca. 29,5 Jahren hat er seinen Umlauf um die Sonne abgeschlossen und ein Erfahrungszyklus endet. Bereits vor dem Ende des Zyklus wird es erfahrungsgemäß ungemütlich. Fundamente auf denen das eigene Leben ruht müssen überprüft und gegebenenfalls geändert werden. Ein realistisches und pragmatisches Vorgehen ist gefragt....

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Wir alle erleben im Alter zwischen 28-30 Jahren den ersten Saturn-Return und sind in dieser Zeit gefordert die Weichen für unser Leben neu zu stellen. Der zweite Return fällt in die Zeit zwischen 58 und 60 Jahren, der dritte zwischen 82 – 84 Jahren. Immer wenn Saturn einen Kreislauf vollendet sind wir gefordert der Verantwortung für uns Selbst, und für unser Mitwirken in der Gesellschaft auf neue Weise gerecht zu werden.

Der erste Saturn-Return bringt einen wesentlichen Reifungsschritt, der Menschen unter 30 von denen über 30 unterscheidet. Ob es ein beruflicher Wechsel ist, ein Umzug, die Familiengründung oder etwas anderes Bedeutsames. Was dem eigenen Wesen nicht entspricht und nicht zur Lebensaufgabe passt, findet in dieser Zeit sein natürliches Ende.


Saturn symbolisiert Maßstäbe die wir uns setzen, Rechte wir uns einräumen und daraus entstehende Pflichten, die wir zu erfüllen haben.



Auf kollektiver Ebene können wir diesen Zyklus in den kommenden zwei Jahren gut beobachten. Deutschland steuert auf seinen ersten Saturn-Return (seit der Wiedervereinigung) zu. Jetzt, nach 28 Jahren, nähert er sich dem Ende seines Umlaufs.

Saturn läuft seit der Wintersonnwende 2017 durch den Steinbock und befindet sich im Horoskop Deutschlands im letzten Achtel seiner Umlaufbahn.
Im März 2019 kehrt Saturn zurück auf 18° Steinbock, die er zurzeit der Wiedervereinigung innehatte. Das heißt, politische Entscheidungen, die seit Oktober 1990 getroffen wurden, zeigen deutlich ihre Konsequenzen und es muss dringend Bilanz gezogen werden!

Vor dem Ende des Saturn-Zyklus mangelt es an Kraft und Mut zur Veränderung.

Das größte Aufsehen erzielen in dieser Phase politische Bewegungen, die eine Rückkehr zu alten Regeln und Gewissheiten versprechen (z.B. die AfD mit ihren rückwärts gewandten Parolen, sowie der Versuch mit einer weiteren GROKO die Probleme des Landes zu lösen). „Reförmchen“ werden von den Regierenden schleppend auf dem Weg gebracht, das Ausweichen vor wirklicher Veränderung ist spürbar, während in der Bevölkerung der Unmut über die Ignoranz der Politiker wächst. Es zeichnet sich ab, dass es so nicht bleiben kann. Auch die Medien, heutzutage schnell als "Lügenpresse" bezeichnet, zeichnen ein recht exaktes Bild der Lage, welches die astrologischer Perspektive bestätigt:

Es ist entsetzlich, einer schlaffen politischen Elite dabei zuzusehen, wie sie ihrer eigenen Abschaffung einfach nur lethargisch entgegensieht. Derweil reden sich die Wissenschaftler, Politologen, Soziologen, Künstler, Kulturschaffende und große Teile der Bevölkerung den Mund fusselig, warnen und mahnen, und prallen an dieser Mauer von Nichthandeln, Nichtprotest und Nichtwiderstand des Deutschen Parlamentes brutal ab. Kolumne der ZEIT

Saturn symbolisiert die Norm, die "Normalität".

Ein weiterer Artikel aus der ZEIT benennt das so:
„Endlich wieder gute, alte bundesrepublikanische Normalität!“ Das war die Verheißung einer erneuten großen Koalition. Doch die Realität spricht gegen diese Utopie. Normal? Von wegen! Die Wirklichkeit ist zu dramatisch (oder zu interessant) für die Normalität. Denn: Der Wohlstand der Deutschen ist zwar noch da, doch das Fundament ist in Bewegung geraten, stellenweise rutscht schon was. Die viel gepriesene relative Gleichheit der Deutschen verliert ihre befriedende Wirkung. Das Flüchtlingsproblem lässt sich nicht ein für alle Mal lösen, nicht einmal mit fixen Ziffern einhegen, es bleibt eine Jahrhundertaufgabe. Und die Akteure, die sich da jetzt in eine neue Normalität zu retten suchen, sind allesamt selber in einer unnormalen, prekären Lage. Aus DIE ZEIT

Ein kurzer Rückblick auf den Beginn dieses Saturn-Zyklus...

1990 zur Zeit der Wiedervereinigung stand Saturn im Steinbock. Sein „Ressort“ im Horoskop Deutschlands ist Haus 6, der Haushalt der Nation: Finanzwesen, Steuern, Arbeitsmarkt, Sozialausgaben, Gesundheitswesen, Rentensystem, etc.

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Saturn in Haus 6 ist nüchtern, sparsam und vor allem hochmoralisch!

Deutschland erfüllt seine moralische „Vorbildfunktion“ und neigt dazu andere europäische Länder zu „erziehen“. Mit erhobenem Zeigefinger (Saturns Lieblingsgeste) und dem Gefühl moralischer Überlegenheit, wird seit vielen Jahren das Mantra von der „schwarzen Null“ rezitiert...
Innenpolitisch wurde die Bevölkerung dazu "erzogen" mit weniger auszukommen, bisherige staatliche Fürsorgepflichten wurden auf die Bürger abgewälzt.

 

Saturn steht im Horoskop der Wiedervereinigung jedoch nicht alleine in seinem Ressort, er hat zwei recht schwierige „Mitarbeiter“.

Uranus, den unberechenbaren Rebellen, der für Innovationen, Reformen und plötzliche Umbrüche sorgt und Neptun, Spezialist für soziales Mitempfinden und Hilfsbereitschaft, aber auch Chaot, der Fakten verwässert und Saturns Ordnung aufweicht.

Beide Planeten stehen für völlig neue (Bewusstseins-) Entwicklungen und passen nicht in die alten, hierarchisch geordneten Strukturen von Saturn im Steinbock, z.B.:
Anträge bei Behörden müssen noch immer handschriftlich ausgefüllt und X mal wiederholt eingereicht werden. Das Prozedere ist zäh und der bürokratische Dschungel so dicht, dass die Mitarbeiter daran scheitern und dann irgendwie versuchen das Chaos (Neptun) zu bewältigen. Die Verwaltungen sind zu schwerfällig, um auf neue und moderne Weise Daten zu erfassen und zusammenzuführen (Uranus) oder Alternativen zu entwicklen (Neptun), die weniger perfektionistisch und mehr an der gesellschaftlichen Wirklichkeit orientiert sind. Auch die viel gepriesene DSGVO in der jetzigen Form wirkt bereits als Bremse für den Mittelstand und viele Kleinunternehmer, die sich keine teuren Anwälte leisten können um das Bürokratie-Monster in Schach zu halten.
Kein Wunder also, dass es im Rentensystem, im Gesundheitssystem, auf dem Arbeitsmarkt und in den Sozialsystemen und allen Angelegenheiten des Staatshaushaltes) große Veränderungen und Verwerfungen gab und gibt.

Diese Verwerfungen sind es, die zu immer größerer Unzufriedenheit in der Bevölkerung führen. Überall dort, wo der Staat sich durch Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge seiner Pflichten entzogen hat, aber gleichzeitig seinen Bürgern kontinuierlich weitere Pflichten, Vorschriften und Verbote auferlegt hat, brodelt und rumort es unter der Oberfläche. Sehr viele Menschen fühlen sich inzwischen weder gehört noch verstanden.

Hier ein informatives und interessantes Interview zum Thema Rente in Deutschland.

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Brodeln unter der Oberfläche ist ein typisches Merkmal Plutos.

Seit 2016 "bewegt sich Pluto im Transit über den Saturn (Gesetze, Regeln, Strukturen) im Wiedervereinigung-Horoskop. Das heißt, bisher noch halbwegs tragfähige Strukturen verrotteten und werden unterhöhlt (Pluto). Haus 6 ist das Haus der Anpassung und Bereinigung! Ohne ein gründliches Aufräumen und Neuordnen wird dieser Transit wohl kaum über die Bühne gehen.

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Man kann davon ausgehen, dass mit dem Saturn-Return und unter dem starken Druck Plutos, wesentliche Veränderungen unumgänglich werden. Was bisher - aus Angst vor radikalen Veränderungen - nicht angepackt wurde, muss angepackt werden.

Aber auch wenn es schwierig wird, es gibt Wegweiser! Inspirierte, weit blickende Menschen, die Visionen haben und Zusammenarbeit fördern, die auf der Basis von "Connectedness", Respekt, Liebe und Verbundenheit basiert. Einer von diesen Menschen ist der Neuro-Wissenschaftler Gerald Hüter. Auszug aus einem seiner letzten Vorträge:

Wir befinden uns in einer der größten Umbruchsphasen der Menschheitsgeschichte. Unsere Welt ist digitalisiert, globalisiert, alles ist voneinander abhängig - jetzt erweist sich, dass die hierarchischen Ordnungsstrukturen (Saturn - Anmerkung der Autorin), die bisher Gültigkeit hatten, für diese Welt nicht mehr geeignet sind. Wenn diese alte Vorstellung von einer hierarchischen Struktur (Saturn - Anmerkung der Autorin) also nicht mehr greift – was nun? Woher nehmen wir jetzt das Ordnungsprinzip, damit wir trotzdem gut als Menschen und als Menschheit zusammenleben können, jetzt, da die alten Mechanismen nicht mehr funktionieren?

Wenn eine Gesellschaft von außen nicht mehr funktioniert, gilt es für jeden Einzelnen, in sich eine Ordnungsstruktur zu entwickeln, eine Art inneren Kompass, der ihm hilft, sich in dieser Welt menschlich zu verhalten, und dieser innere Kompass heißt Würde.

Mehr von Gerald Hüther